Coole Tipps für Sommernächte

1. Das Schlafzimmer vor Hitze abschirmen

Zunächst gilt es, möglichst wenig Sonnenlicht in die Räume gelangen zu lassen. Der größte Teil der Hitze passiert die Hauswände durch die Fenster und Glastüren. Vorhandene Außenjalousien sollten tagsüber stets geschlossen werden. Sind keine vorhanden, kann ein verdunkelnder Hitzeschutz im Inneren der Räume die Temperaturen auf einem erträglichen Niveau halten. Hier helfen Plissees, Vorhänge, Rollos & Co.

 

2. Lüften, lüften, lüften
Sobald die Außentemperaturen unter die Innentemperaturen fallen, sollten alle Fenster und - soweit möglich - die Türen geöffnet werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist der frühe Morgen, der späte Abend und nach einem erfrischenden Gewitter. Empfehlenswert ist das so genannte Stoßlüften von etwa zehn Minuten. So kann die Luft im Inneren zirkulieren: Warme Luft zieht nach draußen, kühle Luft strömt nach.

 

3. Ventilatoren und Klimageräte
Auch wenn Ventilatoren die Temperatur im Raum nicht senken können, beeinflussen sie dennoch das gefühlte Klima positiv. Trifft die bewegte Luft auf die Haut, entsteht Verdunstungskühle, die von vielen Menschen als sehr angenehm empfunden wird. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass der Körper der Zugluft nicht direkt ausgesetzt wird, um Verspannungen und Erkältungen zu vermeiden.

Klimageräte sind ebenfalls mit Vorsicht zu genießen, denn sie trocknen die Luft im Raum schnell aus. Dies merken sensible Menschen vor allem an den Schleimhäuten in Nase und Mund. Empfehlenswert ist es, die Klimaanlage für eine halbe Stunde vor dem geplanten Zubettgehen laufen zu lassen, um die Raumtemperatur auf ein erträgliches Maß zu senken.


4. Leichte Ernährung
In der heißen Jahreszeit sollte auf fetthaltige und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel verzichtet werden. Leichte und gesunde Kost entlastet den Verdauungsapparat, der vor allem nachts auf Hochtouren läuft. Auch der Verzicht auf Alkohol ist hilfreich. Zwar hilft Alkohol, leichter einzuschlafen, doch der Schlaf selbst wird gestört.

Empfehlenswert sind ausreichende Mengen an "positiver" Flüssigkeit wie Wasser, Schorlen und ungesüßte Limonaden. Gekühlte Pfefferminz- und Hibiskustees senken sogar die innere Temperatur und erfrischen den Körper zusätzlich. Frische Salate, Obst und Rohkost, mageres Fleisch und gedünstetes Gemüse sind eine gute Energiequelle und sorgen für Schwung auch an heißen Tagen.

5. Kühle Schlafzimmer-Einrichtung
Teppiche und Läufer speichern die Wärme, also sollten sie in der heißen Jahreszeit aus dem Schlafbereich entfernt werden. Auch wärmende Bettwäsche sollte im Sommer im Schrank verschwinden, denn jetzt sind leichte Materialien gefragt: Renforcé-Bettwäsche aus Baumwolle, Jersey, Baumwoll-Satin oder Seide. Auch Seersucker eignet sich hervorragend, denn dank der speziellen Webstruktur kann die Luft besser zirkulieren. Perkal-Bettwäsche ist besonders hochwertig, denn sie ist äußerst atmungsaktiv und fühlt sich auf der Haut angenehm kühl an.

Im Zweifel kann die Bettdecke durch ein leichtes Laken ersetzt werden. Ganz ohne Decke zu schlafen, ist weniger empfehlenswert. Decken saugen den Schweiß des Schläfers auf und verhindern Erkältungen durch Zugluft weitgehend.

6. Kalte Duschen vermeiden
Viele schwören im Sommer auf kalte Duschen, um den Körper abzukühlen. Doch der Effekt verkehrt sich schnell ins Gegenteil: Die kalte Haut wird vom Organismus als Warnsignal verstanden, und der Körper beginnt, von innen zu "heizen". So wird dem Menschen noch wärmer. Besser sind lauwarme Duschen. Sie wirken entspannend und machen sogar müde. Die Haut wird gereinigt, die Poren öffnen sich, die Hitze im Körper kann entweichen. 

7. Moderater Sport
Wer gern und regelmäßig Sport treibt, sollte sein Training auf die Außentemperaturen abstimmen. Wenigstens drei Stunden vor dem geplanten Schlaf sollte das moderat gestaltete Programm abgeschlossen sein. Bis zur Schlafenszeit kann der Kreislauf sich wieder auf Ruhe einstellen, was den gesunden Schlaf sogar fördert.

8. Locker-leichte Kleidung
Wer tagsüber - beispielsweise aus beruflichen Gründen - keine Shorts, kurze Röcke und Tops tragen kann, setzt idealerweise auf leichte Stoffe. Sommerkleidung sollte leicht, feuchtigkeitsregulierend und luftdurchlässig sein. Auf rein synthetische Stoffe wie Polyester sollte komplett verzichtet werden. Sie sind zwar leicht und fühlen sich angenehm auf der Haut an, aber sie sind nicht luftdurchlässig und fördern die Schweiß- und Geruchsbildung.

Zu den empfehlenswerten Stoffen zählen Seide, Baumwolle, Hanf, Leinen, Viskose und sogar Wolle. Schurwolle lässt sich tatsächlich auch im Sommer gut tragen. Cool Wool aus extrafeiner Merinowolle bietet ein angenehmes Tragegefühl und kann viel Feuchtigkeit aufnehmen.

Auch nachts sollte ein Minimum an Schlafkleidung getragen werden, damit der entstehende Schweiß aufgesogen werden kann. Schlafwäsche aus dünner Baumwolle ist ebenso empfehlenswert wie Funktionswäsche. Wichtig ist, dass die Kleidung nicht eng anliegt, um das Hitzegefühl nicht unnötig zu verschärfen.

9. Ein paar Extra-Tipps
- Ein Wärmflasche, gefüllt mit kaltem Wasser, kann nachts für angenehme Kühle sorgen. Am besten wird sie eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen im Bett platziert. Wer sie während des Schlafs direkt am Körper haben möchte, legt sie idealerweise an die Unterschenkel. Den gleichen Effekt bieten Eiskrawatten und Eiskompressen, die im Gefrierfach oder Gefrierschrank vorbereitet werden.

- Auch die Schlafwäsche, Kissenbezüge, Decken und Laken dürfen im Gefrierschrank auf angenehme Temperaturen heruntergekühlt werden. Am besten werden sie in Plastiktüten verstaut, damit die Hygiene nicht vernachlässigt wird. Zwar hält die Kühle nur für maximal 15 Minuten an, doch diese Zeit reicht in der Regel aus, um einschlafen zu können.

- Wer sich vor dem Schlafengehen ein kaltes Fußbad gönnt, wird einen angenehmen Effekt erleben: Um die Füße wieder zu erwärmen, lenkt der Körper das Blut in die Beine. Dadurch entspannt sich der obere Körperbereich, der Kreislauf fährt herunter. Wohlige Müdigkeit breitet sich aus, und man ist dem erholsamen Schlaf wieder ein Stück näher gekommen.

- Bei trockener Hitze sorgen feuchte Laken und Handtücher im Schlafzimmer für zusätzliche Kühle. Sie können auf einen Wäscheständer oder über Stuhllehnen gehängt werden. In Kombination mit einem Ventilator sorgt die schnell entstehende Verdunstungskühle für ein angenehmeres Schlafklima.

Allerdings ist zu beachten, dass der "Trick" mit den feuchten Laken bei hoher Luftfeuchtigkeit nicht wirkt. Im Gegenteil: Er verschärft sogar den Sauna-Effekt im Schlafzimmer.

- Ein kaltfeuchtes Handtuch im Nacken oder auf der Stirn erfrischt, kühlt die Haut und hilft effektiv beim Einschlafen

STAYCOOL

Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung machen es vielen Menschen im Sommer schwer, erholsamen Schlaf zu finden. In unseren Breitengraden liegt die optimale Temperatur im Schlafzimmer bei 18 Grad - ein utopischer Wert, wenn tagsüber rund ums Haus um die 30 Grad herrschen. Doch es gibt Möglichkeiten, trotz der Hitze erholsamen Schlaf zu finden. Hier folgen einige coole Tipps:

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Marco Schreder
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© 2019 von Marco Schreder mit Wix.com.

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